Wie immer: Schiessling eroberte als einziger Tiroler bei den diesjährigen von Kurt Winkler perfekt organisierten Europameisterschaften eine Goldmedaille. Gratulation! Silber ging auf das Konto Michael Maldoners (Wörgl). Mit Partner Joakim Berner (FIN) musste sich Maldoner erst im Doppelfinale der Kategorie 55+ den auf Nummer eins gesetzten French/Rasmussen (GBR/DEN) im Match-Tiebreak beugen. Im Einzel ereichte Maldoner das Viertelfinale.

In die Runde der besten Acht spielte und kämpfte sich auch Max Asen (Kematen) in der Klasse 60+. Dort stand auch Sigurd Fragner (Kitzbühel). Im Bewerb 70+ musste er sich dem späteren Sieger Peter Pokorny erst im dritten Satz geschlagen geben. Ein Ausrufezeichen, keine Frage. Bis ins Achtelfinale spielten sich Hannes Madersbacher (Kramsach/60+) und Wolfgang Mangold (Ischgl/55+). Bronze nahmen Harald Stauder und Hans Handl im Doppel 45+ mit auf die IEV-Anlage.

Auch Tirols Seniorinnen warteten mit erfreulichen Ergebnissen auf. Erst im Halbfinale wurde zum Beispiel Frieda Konrader (Sparkassenclub West) mit Partnerin Kristin Horn (NOR) in der Doppelklasse 70+ gestoppt. Ein dritter Platz steht auch für Barbara Alexander und Helmut Mayerhofer (Haiming) im Mix-Bewerb zu Buche. Im Einzel müssen die Leistungen von Monika Schneck (Wörgl) und Barbara Alexander (Haiming) hervorgehoben werden. Beide erreichten die Runde der besten Acht, also das Viertelfinale.

Eine EM-Bilanz aus Tiroler Sicht, die nicht den Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, die in punkto Medaillen nicht das Vorjahresergebnis erreichte, sich aber durchaus sehen lassen konnte.

Text: Robert Ullmann